• Lüftungsgeräte
  • Lüftung

Geräte und Installationen Komfortlüftungen / Wohnungslüftungen

Das zentrale Lüftungsgerät
 
Bei der Auswahl des Lüftungsgerätes sollte vor allem auf die Qualität des Gerätes selbst, den Wärmetauscher und die Qualität des Filters sowie einen geringen Stromverbrauch geachtet werden.
 
Wärmetauscher

Wie der Name schon sagt, tauscht bzw. überträgt der Wärmetauscher die Wärme von der Abluft auf die Zuluft. Die beiden Luftströme sind dabei stets getrennt und kommen nicht miteinander in Berührung. Auf dem Markt werden Platten- und Rotationswärmetauscher angeboten. Beide Systeme sind sehr gut für Wohnraumlüftungsgeräte geeignet.
 
Prüfung der Geräte und Rohrsysteme
 
Unsere Komfort-Lüftungsgeräte sowie die dazugehörigen Luftverteilsysteme sind von der HTA - Hochschule für Technik und Architektur Luzern, Prüfstelle HLK getestet worden. Sämtliche Anforderungen werden bestens erfüllt.
   

Geringer Strombedarf
 
Ein wesentliches Kriterium für die Auswahl eines bestimmten Lüftungs-gerätes ist der Strombedarf. Die Messgröße, die einen Vergleich ermöglicht, ist die gesamte elektrische Leistungsaufnahme des Geräts bei sauberem Filter: Für ein Luftvolumen von 1 m3/h sollten maximal 0,45 Watt benötigt werden. Sehr gute Anlagen benötigen unter 0,30 Watt.

Eine Komfortlüftung gewinnt über die Wärmerückgewinnung etwa zehn- bis zwanzigmal mehr Energie zurück als sie Strom benötigt. Durch die Kosten für Wartung und Filter ergibt sich für den Betrieb einer Anlage eine ausgeglichene Bilanz zwischen Einsparungen und Betriebskosten.


   
Nutzung von Erdwärme

Mit einem Erdwärmetauscher kann die Außenluft im Winter bis auf ca. 0° C vorgewärmt bzw. im Sommer auf ca. 22° C abgekühlt werden. Der Erd-wärmetauscher befindet sich zwischen Außenluftansaugung und Lüftungs-gerät. Bei einem Luft-Erdwärmetauscher wird die Luft in etwa 1,5 Meter Tiefe ca. 30 Meter durch die Erde geführt und dabei temperiert. Die Energie des Erdreichs wird dann mit einem Wärmetauscher vor dem Lüftungsgerät auf die angesaugte Außenluft übertragen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass im Sommer auch bei heißen Außentemperaturen die Luft nur mit ca. 22° C einströmt. Der Erdwärmetauscher trägt daher zu einem angenehmen Raumklima im Sommer bei. Entscheidend für kühle Räume ist jedoch der ausreichende Schutz des Gebäudes vor Sonneneinstrahlung.



So wird Ihre Komfort-Lüftungsanlage installiert
   
 

   
Beispiel einer Installation in einem Mehrfamilienhaus mit zentralen Lüftungsgeräten im Keller.

Eingebaut wurden Modul-Geräte und das Luftverteilsystem.

Plan

Zuerst entsteht - wie für alles auf dem Bau - die Idee für Ihre Komfort-Lüftungsanlage. Daraus wird dann der Bauplan entwickelt und genau nach diesem Plan wird Ihre Anlage gebaut.


 
Rohbau

Ist der Rohbau des Gebäudes soweit dass das Untergeschoss oder die Tiefgarage fertig ist, beginnen die Monteure sich einzurichten. Sie richten sich - wenn möglich - eine kleine Werkstatt ein im Untergeschoss. 




 
Dann wird Material für den Bau Ihrer Anlage geliefert: Kanäle, Rohre, Schläuche, Luft-Verteiler, Blechteile, Gitter, Kamine, Hüte etc. 


 
Erste Kanäle

Nun beginnen die Monteure erste Kanäle für die Aussenluft, Zuluft, Fortluft und Abluft einzubauen.


 
Auch werden die Belüftungskanäle für die Keller und die Tiefgarage montiert.


   


 
Erste Decke - "Dübeln"

Ist der Rohbau beim Betonieren der ersten Decke angelangt, sind die Monteure wieder dran - zum "Dübeln". Auf die Holzschaltafeln, auf welche die Decke gegossen wird, dübeln oder befestigen die Monteure die Luft-Verteilerkasten, die Luft Auslassgitter, die Luftabsauge-Boxen etc.


 
Dann kommen die Eisenleger und verlegen Ihre erste Lage Eisen.



   


 
Einlagen

Auf diese Eisen montieren die Monteure die Einlagen. Das sind die Verbindungs-Kanäle und Schläuche die die Luft-Verteilerkasten mit den Luft-Auslassgittern, die Luftabsauge-Boxen mit den Fortluftkanälen etc. verbinden.



 
Anschliessend sind wieder die Eisenleger dran und verlegen die Zweite oder die obere Lage Eisen.


 
Danach wird die Beton-Decke gegossen. Man kann sich vorstellen wie wichtig es ist dass hier alle Verlege-Arbeiten genaustens ausgeführt werden müssen. Denn ist die Decke einmal gegossen gibt es kein Korrigieren mehr. 

So wird das Gebäude Stockwerk um Stockwerk hochgezogen.


 
Hier sehen wir Luft-Auslassgitter in der rohen Betondecke.


   


 
Hier ist ein Luft-Abzug im Bad.


 
Montage der Steig-Schächte

Ist der Rohbau soweit fertig bis unter dem Dach, beginnen die Monteure mit der Montage der Rohre in den Steig-Schächten. Das sind die Rohre die durchs ganze Gebäude gehen von der Lüftungs-Zentrale im Keller bis zum Dach. In diesen Rohren wird die Zuluft vom zentralen Lüftungs-Gerät in die jeweilige Wohnung gebracht. Die Abluft wird ebenso über das zentrale Lüftungs-Gerät abgeführt. 

Hier werden die benötigten Rohre und Zwischenstücke bereit gelegt.


 
Hier sieht man einen leeren Steigschacht.


 
Und hier wurden die Futter-Rohre montiert. Das sind die Rohre die am Boden eines jeweiligen Stockwerkes einbetoniert werden.


   


 
Hier werden die Rohre für eine Wohnung installiert. Diese Rohre bringen die Zuluft zu einer Wohnung oder führen die Abluft von einer Wohnung wieder zur Zentrale.


   


 
Anschlüsse in der Lüftungs-Zentrale

Hier kommen 8 Rohre in der Zentrale an. 8 Rohre für 4 Wohnungen: jeweils Zuluft und Abluft. Die Rohre sind schon beschriftet für die jeweils dazu gehörige Wohnung.


 
Die Lüftungs-Zentrale

Diese 8 Rohre werden dann zu den zentralen Lüftungs-Geräten geführt. In diesem Falle handelt es sich um Modul-Geräte. Diese Geräte erlauben eine individuelle Einstellung je nach Bedarf und Wunsch für jede einzelne Wohnung.